EnergieNews

14.12.2010 Marktzahlen zur KWK

Der Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung präsentierte gemeinsam mit dem Ökoinstitut und dem Verlag Energie & Management Ergebnisse beim Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) mit Blockheizkraftwerken (BHKW). Insgesamt würden durch die seit 2002 erfassten Motoren-BHKW jährlich rund 18 Mio t CO2 eingespart, ein signifikanter Teil der insgesamt bisher erzielten CO2-Minderung, hieß es. Die großen Heizkraftwerke in Industrie und Fernwärmeversorgung seien darin noch nicht berücksichtigt. Der KWK-Ausbau erweise sich jedoch auch als ein wesentliches Element zur Stabilisierung der Realwirtschaft in Zeiten der Finanzkrise und immer noch oder erneut hasardierender spekulativer Finanzströme. Für das im integrierten Energie- und Klimapaket verankerte Ziel einer Verdopplung des KWK-Anteils an der...mehr


14.12.2010 Mehrfamilienhäuser richtig sanieren

Die energetische Sanierung von Mehrfamilienhäusern rechne sich sowohl für Vermieter als auch für Mieter, so eine Studie der Deutschen Energie-Agentur (dena), die auf dem dena-Modellprojekt "Niedrigenergiehaus im Bestand" basiert, in dem rund 350 Wohngebäude hocheffizient saniert wurden. Demnach kann der Energiebedarf bei Gebäuden, die ohnehin saniert werden müssen, ohne Mehrbelastungen für Mieter oder Vermieter um bis zu 75% gesenkt werden. Selbst eine Einsparung von 80%, was den Klimaschutzzielen der Bundesregierung für 2050 entspreche, würde nur eine geringe Mieterhöhung nach sich ziehen, so die Studie. Stiegen die Energiepreise weiter an, sei auch diese Variante warmmietenneutral. Die Studie zeige, wie man schnell und sozialverträglich ein erstes Etappenziel bei der...mehr


13.12.2010 Dänemark steigt in Klimaschutzfonds ein

Die dänische Regierung wird sich mit rund 5 Mio Euro an der Risikotranche des globalen Klimaschutzfonds beteiligen, der 2009 gegründet wurde. Das Fondsvolumen beträgt zwölf Monate nach Gründung des Fonds bereits rund 250 Mio US-Dollar (USD). Innerhalb von fünf Jahren sollen es mindestens 500 Mio USD sein. Der Fonds sei ein Musterbeispiel für den intelligenten Einsatz von nur begrenzt zur Verfügung stehenden öffentlichen Mitteln, so Bundesumweltminister Röttgen. Er ist der weltweit erste strukturierte Fonds, der über Banken in Entwicklungsländern Kreditmittel für Klimainvestitionen zur Verfügung stellt. In den Fonds werden öffentliche Geldgeber, Entwicklungsbanken wie die KfW und die Weltbank, insbesondere aber private Banken, einzahlen. Im Gegensatz zu vielen üblichen Kreditprogrammen...mehr


13.12.2010 Mehr Strom und Gas nachgefragt

Das anhaltende Wirtschaftswachstum in Deutschland habe zu einem deutlichen Anstieg der Nachfrage von Gas und Strom geführt, meldet der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin. In den ersten drei Quartalen 2010 sei der Absatz um rund 4,5% gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Trotzdem seien durchschnittlich gut 3% weniger Gas und Strom als vor dem Konjunkturtief verbraucht worden, so der BDEW. Hierbei wirke sich aber auch die verbesserte Energieeffizienz aus. Mit rund 398 Mrd kWh habe die Energiewirtschaft in den ersten drei Quartalen dieses Jahres 3,9% mehr Strom an ihre Kunden als im entsprechenden Vorjahreszeitraum geliefert. Der Erdgasverbrauch sei im Vergleich zum Vorjahreswert um 5,2% auf 657 Mrd kWh gestiegen. Wichtigster Grund für den höheren...mehr


10.12.2010 Appell für bezahlbaren Klimaschutz

Im Mittelpunkt einer Dialogveranstaltung, die die Initiative Erdgas pro Umwelt (IEU) bei den "Oldenburger Gastagen" durchführte, stand die Frage, welche Rolle Erdgas im Wärmemarkt, für den Klimaschutz und bei der Sanierung und Modernisierung des Gebäudebestands spielt. Der daraus entstandene "Oldenburger Appell" unterstreiche die Forderung, das Potenzial des Energieträgers für einen bezahlbaren Klimaschutz ideal zu nutzen, so die IEU. Die realistisch und schnell machbaren Maßnahmen müssten stärker ins politische Bewusstsein rücken. Die kommenden zehn Jahre seien entscheidender, um die Klimaziele zu erreichen, als der Zeitraum bis 2050, auf den das Energiekonzept fokussiert ist, so der Appell. Nur durch jetziges, konsequentes Handeln könnten die für 2020 gesetzten...mehr


10.12.2010 Neuer Wechselrekord

Strom- und Gaskunden hätten ihren Anbieter in diesem Jahr so häufig gewechselt wie nie zuvor, meldet das Verbraucherportal Verivox. Deutschlandweit hätten 2010 rund 3,5 Mio Kunden einen neuen Stromliefervertrag abgeschlossen. Das bedeute eine Steigerung um 60% gegenüber 2009, so das Portal. Beim Gas hätten sich rund 1 Mio Kunden für einen neuen Versorger entschieden, 2009 waren es nur 450.000. Für die Statistik hatte Verivox die über sein Internetportal vermittelten Vertragsabschlüsse entsprechend seines Marktanteils auf ganz Deutschland hochgerechnet. In Regionen wie Berlin, Hamburg, Ulm und Südhessen gebe es bereits einen Käufermarkt, hieß es. Im Stromsektor könnten Haushaltskunden durchschnittlich zwischen 80 Anbietern, im Gassektor zwischen 33 Anbietern wählen. Zurzeit seien 355...mehr


09.12.2010 EU-Kommission: Neue Regeln für mehr Transparenz

Die EU-Kommission legte einen Gesetzentwurf vor, mit dem Marktmissbrauch und Insiderhandel auf dem Strommarkt europaweit verhindert werden sollen. Zuständig für die Überwachung der Märkte solle eine europäische Agentur sein, für die Bestrafung sollten aber die nationalen Regulierungsbehörden sorgen, hieß es. Die vorgestellte Initiative zur Markttransparenz im Stromgroßhandel könne zu einem verbesserten und fairen Wettbewerb im europäischen Energiehandel beitragen, so der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Allerdings müsse alles dafür getan werden, Doppelregulierungen zu vermeiden, die für die Unternehmen zu unnötiger Bürokratie führen würden. Denn die Bundesregierung plane zeitgleich zur Initiative der EU-Kommission die Einrichtung einer Markttransparenzstelle in...mehr