EnergieNews
09.12.2010 TÜV-Windatlas für BaWü
Im Auftrag des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg erstellt TÜV Süd einen Windatlas, der die Datengrundlage für die Windenergienutzung in Baden-Württemberg verbessern soll. Durch die methodisch einheitliche Windkartierung soll den Regionalverbänden eine Entscheidungsgrundlage für die Ausweisung von Vorrangflächen für mögliche Windparkgebiete an die Hand gegeben werden. Um eine möglichst hohe Qualität der Daten zu gewährleisten, hat der TÜV bei der Windkartierung eng mit Betreibern, Anlagenherstellern, dem Bundesverband Windenergie und mehreren Ministerien zusammengearbeitet. Das Besondere an der Windkartierung sei, dass sich die Analyse auf die Ertragsdaten der vorhandenen Windkraftanlagen stütze und damit über eine wesentlich breitere Datenbasis als vergleichbare Erhebungen...mehr
08.12.2010 Gaspreise ziehen an
Zum Jahreswechsel müssten sich viele Verbraucher in Deutschland auf höhere Gaspreise einstellen, meldet das Verbraucherportal Verivox. 73 Gasanbieter hätten Preissteigerungen von im Schnitt 7% angekündigt. Für einen Haushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 20.000 kWh bedeute dies eine Mehrbelastung von rund 88 Euro. Gleichzeitig senkten 26 Gasanbieter ihre Preise um durchschnittlich 6%, was einer Entlastung von rund 76 Euro pro Jahr entspreche. Der Grund für die unterschiedlichen Preise liege in den Beschaffungsstrategien, so das Portal. Anbieter, die Gas vor allem über langfristige Verträge bezögen, hätten mit steigenden Kosten zu kämpfen, die sie häufig an die Kunden weitergäben. Gleichzeitig gebe es durch die gesunkene Wirtschaftsleistung und die Erschließung neuer Gasquellen ein...mehr
08.12.2010 Augen auf beim Immobilienkauf
Die Mehrheit der deutschen Immobilienkäufer achtet bei der Suche nach Haus oder Wohnung verstärkt auf den energetischen Zustand des Objekts und ist auch bereit, in dessen Verbesserung zu investieren. Zu diesem Ergebnis kommt die Umfrage "Immobilienbarometer" von Interhyp und ImmobilienScout24, für die im November 2460 Interessenten von Kaufimmobilien in Deutschland befragt wurden. Für 24,5% ist ein guter Zustand von Bausubstanz und Heizungsanlage ein absolutes Entscheidungskriterium und mindestens genauso wichtig wie Lage, Preis und Ausstattung. 58,4% meinen, ein Kauf komme nur in Frage, wenn energetischer Zustand und Preis der Immobilie in einer vernünftigen Relation stehen. Nur jedem sechsten Käufer ist der energetische Zustand des Objekts weniger wichtig. Für diese Gruppe...mehr
07.12.2010 Ökostrom bald teurer?
Aufgrund einer Gesetzeslücke könne die Kostenbelastung durch Ökostrom höher ausfallen als erwartet, meldet die "Berliner Zeitung" unter Berufung auf vertrauliche Berechnungen der Bundesregierung. Auf viele Verbraucher könnten bald Mehrkosten von bis zu 0,5 Cent je kWh zuzüglich Mehrwertsteuer zukommen. Hintergrund sei das sogenannte Grünstrom-Privileg im EEG, so die Zeitung. Zunehmend mehr Anlagen, die relativ günstig Strom etwa mit Windkraft erzeugen, könnten aus dem EEG-Mechanismus herausgenommen werden. Damit sinke zugleich die Zahl der Kunden, die die Umlage aufbringen. Die Folge könnten höhere Belastungen für die übrigen Kunden sein. Quelle: TAM Newsmehr
07.12.2010 BUND mahnt
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) forderte Bundesumweltminister Röttgen auf, in Cancun gemeinsam mit der EU für die Fortführung des Kyoto-Protokolls zu kämpfen. Der Stillstand bei den internationalen Verhandlungen zum Klimaschutz lasse sich nur überwinden, wenn auch die Europäische Gemeinschaft weit höhere Ziele zusage als bisher. Andere Staaten oder Staatengruppen würden so unter Zugzwang gesetzt. Der Umweltverband kritisierte zudem die ebenfalls in Cancun anwesenden Vertreter von Siemens, Volkswagen und von Emissionshandelsunternehmen, weil diese vorrangig auf freiwillige Klimaschutzmaßnahmen bzw. auf nachsorgende Technologien wie die CO2-Abscheidung in Kohlekraftwerken setzten. Ein globales Rahmenabkommen zur Senkung der Treibhausgase wie das Kyoto-Protokoll...mehr
06.12.2010 Weiter Zweifel am Smart Meter
Zwar sei die Mehrheit der deutschen Stromkunden grundsätzlich an Smart Grids und Smart Metern interessiert, es gebe aber einen hohen Informationsbedarf über Potenziale und Rahmenbedingungen, so der Tenor auf dem VDI-Kongress "Smart Grids" in Düsseldorf. Die Verbraucherzentrale stellte fest, den Kunden sei unklar, worin der Vorteil der Geräte liegen solle. Offenbar gebe es in den Privathaushalten auch gar nicht die Stromsparpotenziale, die man sich früher versprochen habe. Vom Bundesverband Neuer Energieanbieter (bne) hieß es, lastvariable Tarife lohnten sich bei vielen Kunden gar nicht, weil die sich gar nicht danach verhalten könnten. Auch von der Energiewirtschaft war zu hören, dass es für die Einspeisung erneuerbarer Energien in die Stromnetze nicht in jedem Haushalt einen...mehr
06.12.2010 Ölpreisbindung bleibt
Der internationale Gaspreis wird sich auch weiterhin nach dem Preis für Erdölprodukte richten. Das entschieden die Minister des Forums Gas exportierender Länder (GECF). Ausgehend von der aktuellen Struktur des Welthandels sei dies die einzige Möglichkeit. Russland sprach sich im Forum gegen Gasförderquoten aus und will Angebot und Nachfrage über den Gaspreis ausgleichen. Quelle: TAM Newsmehr

