EnergieNews
03.12.2010 Stromnetze sicher
Die deutschen Stromnetze waren 2009 mit einer Zuverlässigkeit von 99,99% der Zeit die sichersten in Europa, meldet das Forum Netztechnik/Netzbetrieb (FNN) im Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE), Frankfurt am Main. Pro Stromkunde kam es zu Versorgungsunterbrechungen durch Störungen von durchschnittlich 15,7 Minuten. Unter Berücksichtigung der Störungen infolge "Höherer Gewalt" liegt der Wert bei 16,5 Minuten. 2008 lagen die Werte bei 18,3 bzw. 20,7 Minuten. Damit rangiert Deutschland deutlich vor Österreich mit 37, Italien mit 51 und Frankreich mit 66 Minuten. Quelle: TAM Newsmehr
03.12.2010 vzbv: Glühbirnenverbot aussetzen
Die EU müsse das Glühbirnenverbot aussetzen, fordert der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), Berlin. Grund sind Ergebnisse von Tests des Umweltbundesamts mit zerbrochenen Energiesparlampen. Diese hatten ergeben, dass die Quecksilberwerte bis zu fünf Stunden lang zwanzig Mal höher sind als zulässig. Der Staat habe bei der Produktsicherheit offenbar geschlafen, so der vzbv. Die Regierung solle nun in Brüssel eine Aussetzung des Verbots zu erwirken, bis für die Verbraucher sichere und praktikable Alternativen auf dem Markt seien. Darüber hinaus fordert der Verband von der Wirtschaft ein Rückerstattungsrecht für Energiesparlampen, die beim Zerbrechen überhöhte Quecksilberkonzentrationen verursachen. Ab September 2011 dürfen in der dritten Stufe der EU-Effizienzvorschriften nach...mehr
02.12.2010 Wettbewerb nimmt zu
Rund 80% des Zuwachses an Erzeugungskapazitäten im Strommarkt basierten 2009 auf dem Zubau von Solar- und Windenergieanlagen, so der "Monitoringbericht 2010" der Bundesnetzagentur, veröffentlicht unter www.bundesnetzagentur.de, Rubrik "Pressemitteilungen". Das Stromnetz sei stabil, hieß es. 2009 habe es eine durchschnittliche Versorgungsunterbrechung von 14,63 Minuten je Letztverbraucher gegeben. Die Agentur moniert deutliche Verzögerungen beim Netzausbau, bei vielen der 24 EnLAG-Projekte ebenso wie bei weiteren Vorhaben. Immer noch nutzten rund 45% der Haushaltskunden die Möglichkeit eines Stromtarifwechsels nicht, obwohl sie zwischen durchschnittlich 124 Anbietern je Netzgebiet wählen können, so die Bonner. Auch Haushaltskunden beim Gas sollten die Chancen des...mehr
02.12.2010 BDEW trommelt für Erdgas
Erdgas sei Teil der Lösung auf dem Weg in ein CO2-neutrales Zeitalter, werde im Energiekonzept aber nicht angemessen berücksichtigt, klagt der Bundesverband der Energie-und Wasserwirtschaft (BDEW). Zwar gebe es positive Ansätze wie die Förderung von Erdgasfahrzeugen und die Anerkennung der Potenziale von Bio-Erdgas in der Stromerzeugung, insgesamt komme der Energieträger im Wärmemarkt und in der Stromerzeugung aber zu kurz. Die Bundesregierung wolle fast die Hälfte der angestrebten CO2-Reduzierung bis 2020 im Wärmemarkt erreichen. Jährlich sollten dort 93 Mio t CO2 bis 2020 gegenüber 2008 eingespart werden, 45 Mio t CO2 bei Privathaushalten. Hier besitze Erdgas großes Potenzial, so der BDEW. Bei einer Ersatzrate alter Heizkessel durch Brennwerttechnologie von 3% im Jahr bis 2020 könne...mehr
01.12.2010 Haushaltscheck erfolgreich
Seit knapp zwei Jahren läuft der "Stromspar-Check" der Caritas und des Bundesverbands der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands, Berlin. Mittlerweile ist er an mehr als 70 Standorten aktiv, vor Ort arbeitet die Caritas mit den regionalen Energieagenturen zusammen. Unter www.stromspar-check.de gibt es eine Übersicht aller Standorte. Insgesamt helfen 750 ehemalige Langzeitarbeitslose als geschulte Stromsparhelfer einkommensschwachen Haushalten, Energie- und Wasserkosten zu sparen. Gut 40.000 Haushalte reduzieren mit neuen Energiesparlampen, schaltbaren Steckerleisten oder Zeitschaltuhren ihre Stromkosten um rund 14% und sparen jährlich 3,6 Mio Euro Stromkosten. Bezieher von ALG II, Sozialhilfe oder Wohngeld haben ihre Stromkosten um durchschnittlich 90 Euro pro Jahr...mehr
01.12.2010 Strom in Kürze
Ab 1. Dezember verkürzen die deutschen Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) die Vorlaufzeit für Anmeldungen von Stromlieferungen durch ihre Netze von 45 auf 15 Minuten. Diese Frist reicht, dass die ÜNB das Leistungsgleichgewicht in ihren Regelzonen halten. Die kürzere Vorlaufzeit erleichtert zudem die Durchleitung in die Regelzonen anderer Übertragungsnetze: Künftig kann jeder Stromlieferant, der Leistungsungleichgewichte bei den von ihm belieferten Kunden erkennt, noch bis zu einer Viertelstunde vor Echtzeit das Ungleichgewicht durch Stromlieferungen aus anderen Regelzonen ausgleichen. Damit können die Stromlieferanten ihre Erzeugung besser an den Verbrauch ihrer Kunden anpassen. Die kürzere Vorlaufzeit trage zu einer weiteren Flexibilisierung des untertägigen Stromhandels bei und sei eine...mehr
30.11.2010 Cancun gestartet
Im mexikanischen Cancun beginnt heute eine neue UN-Klimakonferenz mit Vertretern aus 193 Staaten. Experten glauben nicht, dass der Gipfel einen globalen Klimavertrag mit klaren Verpflichtungen schafft. Umweltschützer fordern zumindest einen verbindlichen Fahrplan zur Erstellung eines Klimaschutzabkommens als Kyoto-Folgeabkommen bis zur Klimakonferenz in Südafrika 2011. Quelle: TAM Newsmehr

