EnergieNews

11.01.2010 Energie teurer

Laut dem Verbraucherportal toptarif.de haben bislang 184 Stromversorger angekündigt, ihre Preise für Endkunden in den ersten Monaten des neuen Jahres um bis zu 16% zu erhöhen, darunter auch EnBW, Vattenfall und EWE, wo die die Strompreise zwischen 4% und 14% nach oben klettern. Insgesamt muss ein Familienhaushalt im kommenden Jahr mit 6% höheren Kosten rechnen. 54 Stromversorger senken ihre Preise. Beim Gas gibt es eine Trendwende: 88 Gasversorger planen im Januar und Februar Preiserhöhungen von bis zu 12%, 53 senken noch einmal die Preise. Insgesamt muss ein Musterhaushalt im Durchschnitt mit Mehrkosten von 5% rechnen. Quelle: TAM Newsmehr


21.12.2009 Neue EnEV-Info

Am 1. Oktober trat die novellierte Energieeinsparverordnung (EnEV) in Kraft. Sie betrifft sowohl die Gebäudehülle als auch die Haustechnik. Bei Neubauten muss der Jahresprimärenergiebedarf im Vergleich zur EnEV 2007 um 30% niedriger sein und die Wärmedämmung eine im Durchschnitt um 15% höhere Effektivität als bisher aufweisen. Wenn bei Altbauten mehr als 10% der Bauteilfläche des Gesamtgebäudes im Zuge von Sanierungs-, Um- oder Ausbaumaßnahmen verändert oder erweitert werden, müssen die Anforderungen der EnEV-Novelle erfüllt werden. Beim Dämmen von Wänden oder dem Austausch von Fenstern müssen dann die modernisierten oder neuen Bauteile einen um 30% besseren energetischen Wert aufweisen als bisher gefordert. Alternativ kann der Hauseigentümer auch dafür sorgen, dass der...mehr


21.12.2009 Gasmarkt abgeschottet

Die hohe Auslastung der Gasfernleitungen durch Großlieferanten behindere den Marktzugang für neue Anbieter, moniert das Bundeskartellamt im Abschlussbericht der Sektoruntersuchung über die Kapazitätssituation in den deutschen Gasfernleitungsnetzen. In der seit Februar laufenden Untersuchung hat das Amt mehr als 50 Unternehmen befragt und tausende Kapazitäts- und Lieferverträge analysiert. Weil Gastransportrouten und Knotenpunkte oft langfristig durch konzernverbundene Vertriebsunternehmen ausgebucht seien, bestehe die Gefahr einer Marktabschottung auf den nachgelagerten Gasliefermärkten, hieß es. Kapazitätsanfragen insbesondere neuer Anbieter könnten regelmäßig nicht bedient werden. Für langfristige Buchungen der Fernleitungsnetze gebe es keine sachliche Rechtfertigung, nur dann, wenn...mehr


21.12.2009 Energie in der Krise

Der Verbrauch von Strom und Gas sinkt 2009 um 5%. Das erwartet der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) nach ersten Schätzungen. Mit 519 Mrd kWh sei gut 5% weniger Strom nachgefragt worden als im Vorjahr, der Gasverbrauch sei um 5,5% auf 890 Mrd kWh gesunken. Wichtigster Grund sei die verminderte Industrieproduktion infolge der Finanzkrise, so der Verband. Der Gas- und Stromabsatz in der Industrie sei 2009 um rund 11% zurückgegangen. Der Anteil der Industriekunden am gesamten Strom- und Gasverbrauch betrage rund 45%. Quelle: TAM Newsmehr


18.12.2009 Berlin: E-Test startet

In Berlin wurden die ersten zwei von insgesamt über 100 Elektroautos für den Alltagsbetrieb übergeben. Es sind vor allem Smarts, aber auch A-Klasse-Modelle von Daimler.12 kWh betrage der Strombedarf eines Smart für 100 km, so Daimler, eine Akkuladung reiche für bis zu 135 km. Bis 2011 werden im Rahmen des Großprojekts "e-mobility Berlin" gemeinsam mit RWE Betrieb und Ladeinfrastruktur erprobt. RWE will in der Stadt bis Mitte 2010 rund 500 Ladestationen errichten. Quelle: TAM Newsmehr


18.12.2009 KWK boomt

Die kleine und mittlere KWK habe sich zu einer wichtigen Säule der dezentralen Strom- und Wärmeerzeugung gemausert, meldet der Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung, Berlin. Die seit 2002 neu installierten Motoren-BHKW lieferten zur Stromerzeugung die gleiche Kapazität wie drei Großkraftwerke und verringerten den CO2-Ausstoß um 13 Mio t pro Jahr. Bei mit Biobrennstoffen betriebenen Anlagen halbierte sich der Verkauf 2008 gegenüber 2007 auf 212 MW elektrischer Leistung. Bei den fossilen, mit Erdgas betriebenen Anlagen gab es eine leichte Steigerung von 128 MW auf fast 150 MW. Für 2009 lässt eine erste Prognose eine deutliche Absatzsteigerung des gesamten Inlandsmarkts um fast 40% auf insgesamt 500 MW erwarten. 2008 wurden insgesamt 3800 BHKW-Module neu installiert, 2009 werden es mit 6400...mehr


18.12.2009 Strom: Grenzpreis höher

2008 betrug der vorläufige Durchschnittserlös bzw. Grenzpreis für Strom 9,07 Cent je kWh, ermittelte das Statistische Bundesamt (destatis), Wiesbaden. Im Vergleich zum Vorjahr ist er damit um 5,8% gestiegen. Der Grenzpreis ist der Durchschnittserlös der Versorger je kWh, berechnet aus den Stromlieferungen an Sondervertragskunden ohne Mehrwertsteuer und ohne rückwirkende Stromsteuerrückerstattungen. Er enthält die Netznutzungsentgelte, die Stromsteuer, die Konzessionsabgaben sowie Ausgleichsabgaben nach EEG und KWKG und dient gemäß der Konzessionsabgabenverordnung als Grundlage zur Berechnung der Konzessionsabgaben. Quelle: TAM Newsmehr