Finanz- und VersicherungsNews

13.10.2010 Die Krux mit dem Finanzierungsbuckel

Das chronisch klamme Athen muss 2014/2015 Staatsanleihen zurückzahlen und benötigt dafür Milliarden. Womöglich gehen die Finanzhilfen für Griechenland nun in die Verlängerung. Das internationale Hilfsprogramm für Griechenland muss womöglich über das Jahr 2012 hinaus verlängert werden. Grund ist, dass die Regierung in Athen 2014 und 2015 ungewöhnlich hohe Milliardensummen benötigt, um auslaufende Staatsanleihen zurückzahlen zu können. Dazu muss sie neue Schuldverschreibungen auf den Kapitalmärkten verkaufen. Hinzu kommt, dass die ersten Tilgungszahlungen an die EU-Partner und den Internationalen Währungsfonds (IWF) fällig werden, die das südosteuropäische Land derzeit mit Krediten versorgen. Beide Verpflichtungen zusammen genommen, so fürchten der IWF, die Europäische Kommission und...mehr


06.10.2010 Große Nachfrage nach Anleihefonds

Der Ansturm auf Anleihen erreicht immer neue Dimensionen: Auch im Juli waren die darauf ausgerichteten Fonds die begehrteste Anlageklasse in Europa, es floss sogar noch mehr Geld zu als im Vormonat. Vor allem wegen der niedrigen Zinsen am Geldmarkt schichten immer mehr Anleger um. Laut Lipper FMI setzten die Anbieter von auf Anleihen ausgerichtete Fonds netto 15,2 Mrd. Euro ab. Während der vergangenen zwölf Monate kauften die Anleger nach Angaben des Fondsdatenanbieters für satte 143 Mrd. Euro. „Wir machen mehr als zwei Drittel des Absatzes mit Anleihefonds“, sagt etwa Reinhard Berben, Deutschlandleiter von Franklin Templeton. Die Popularität der Anleihefonds ist die eine Seite der Medaille, die wachsende Abkehr von Geldmarktfonds mit Mini-Zinsen die andere. Innerhalb von zwölf Monaten...mehr


06.10.2010 Beim Kassenwechsel droht Kostenfalle

Ab 2011 wird es leichter, zu privaten Krankenversicherern zu wechseln. Kunden sollten die Kosten der Anbieter genau vergleichen. Denn was der Versicherer für Verwaltung und Verkauf von Privatpolicen ausgibt, fehlt für Leistungen oder Altersrückstellungen. Die privaten Krankenversicherer (PKV) müssen hohe Summen investieren, um neue Kunden zu gewinnen. Das belegt ein Kostenvergleich des Handelsblatts, in dem die Top-20-Versicherer unter die Lupe genommen wurden. Diese teilen mehr als 90 Prozent des Marktes unter sich auf. Die Untersuchung zeigt, dass die Versicherer im vergangenen Jahr für jeden der rund 167 000 vollversicherten Neukunden rund 11 000 Euro an Vertriebskosten eingesetzt haben. Das ist eine stattliche Summe – entspricht sie doch dem Vielfachen des Jahresbeitrags eines...mehr


29.09.2010 Weiterer prominenter Anlegerschützer unter Verdacht

Größter deutscher Aktienbetrug weitet sich aus: Zwei Beschuldigte könnten allein im Fall Wirecard Millionen Euro kassiert haben. Beim bisher größten Schlag gegen Aktienmanipulation rückt ein weiterer prominenter Anlegerschützer ins Visier der Justiz. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung steht auch Christoph Oefele unter Verdacht, bei verbotenem Insiderhandel mitgemacht haben. Oefele tritt für die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) auf Hauptversammlungen auf. Die Staatsanwaltschaft München geht davon aus, dass Oefele wie der bereits zurückgetretene SdK-Vize Markus Straub wegen Insiderwissens auf fallende Kurse der Firma Wirecard setzte. Straub sitzt wie zwei weitere Beschuldigte in Untersuchungshaft. Oefele ist seit längerem aktiv bei der zweitgrößten deutschen...mehr


29.09.2010 Klick mich!

Facebook, Twitter, StudiVZ - viele Banken werben junge Kunden in sozialen Netzwerken. Ein Drathseilakt: Die Nutzer wollen keine plumpe Produktwerbung, sondern Unterhaltung. Doch die Banken könnten ihr seriöses Image verlieren. Man muss schon etwas bieten, um in der virtuellen Welt aufzufallen. Die Volksbank Bühl etwa wollte von ihrer jungen Online-Gemeinde auf Facebook wissen, wie zufrieden die mit dem Kontoangebot für Berufsanfänger ist - natürlich nicht ohne Hintergedanken. Als Gegenleistung für eine Kontoeröffnung spendierte die Volksbank einen iPod von Apple. Das Ergebnis: Nur 17Nutzer machten bei der Umfrage mit. Über Finanzthemen spricht die Online-Gemeinde der Volksbank Bühl nämlich nicht gerne. 600 Mitglieder zählt sie insgesamt und es sind andere Themen, die sie bewegen: Das...mehr


23.09.2010 Der Euro ist zurück

Die europäische Gemeinschaftswährung feiert ein triumphales Comeback: Der Euro ist zurück – und ein Ende seines Aufschwungs nicht in Sicht. Ein Fall aus der Rubrik „Totgesagte leben länger“. Es ist erst gut vier Monate her, dass der Euro auf ein Niveau von 1,18 Dollar gefallen war und viele Experten einen Rutsch in Richtung 1,10 Euro, wenn nicht gar zur Parität vorhersagten. Sparer bangten um den Wert ihres Geldes, vielerorts war die Forderung nach einer Rückkehr zur D-Mark zu hören. Am Mittwoch näherte sich die Gemeinschaftswährung in Riesenschritten der Marke von 1,34 Dollar und nicht wenige Experten erwarten, dass im kommenden Jahr wieder die 1,40 Dollar geknackt werden. Dass es tatsächlich soweit kommt, dafür gibt es gute Gründe. Ausschlaggebend ist sicherlich, dass die...mehr


13.09.2010 Die Anlageformen am Grauen Kapitalmarkt

Für Anleger birgt der Graue Kapitalmarkt jede Menge Risiken, angefangen beim Goldkauf bis hin zum berüchtigten Schneeballsystem. Um sich vor Betrügern zu schützen, ist daher große Vor- sicht geboten. Wo den Käufer Fallen erwarten. Der Graue Kapitalmarkt ist groß und extrem vielseitig - kaum ein Thema lassen unseriöse Ge- schäftemacher aus, um an das Geld von Anlegern zu kommen. Nachfolgend einige Beispiele, die die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) zusammengetragen hat: Beteiligungssparpläne - In kleinen Summen sollen Anleger ihr Geld monatlich überweisen und Anteile an Fonds oder Unternehmen erwerben. Die niedrigen Beträge machen die Anlage für jedermann zugänglich. Im Fall von Betrügereien wird das Geld aber gar nicht investiert oder hohe Gebühren machen unrealistische...mehr