Finanz- und VersicherungsNews

13.09.2010 Fonds profitieren von der ungebremsten Gier nach Öl

Bisher galt: Spezialboote, die Bohrinseln auf hoher See positionieren und versorgen, sind für Schiffsfonds-Anleger lukrativer als Containerschiffe. Doch nun werden die Forderungen lauter, Tiefseebohrungen zu stoppen. Bringt die Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko auch diese speziellen Schiffsfonds in Bedrängnis? Seit der Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko werden die Forderungen lauter, Tiefseebohrungen zu stoppen. Sicher ist, dass es Bohrgenehmigungen wohl zumindest nicht mehr so einfach geben wird wie früher. Haben Schiffsfonds-Anleger, die ihr Geld statt wie eigentlich üblich in Container- schiffe und Massengutfrachter lieber in Spezialboote investierten, die Bohrinseln auf hoher See positionieren und versorgen, am Ende doch auf die falschen Schiffe gesetzt? Vor zweieinhalb Jahren...mehr


01.09.2010 Und raus bist du

In der Finanzkrise haben die Aufsichtsräte vieler Banken versagt. Jetzt durchkämmt die Finanzaufsicht Bafin die Kontrollgremien der Banken, sortiert aus - und hofft auf freiwillige Rücktritte. Eigentlich versteht es sich von selbst, dass Jobs mit kompetenten Bewerbern ausgefüllt werden müssen. Bei Aufsichtsräten, gerade im Finanzbereich, hat es da jedoch in der Vergangenheit einige Inkompetenzen gegeben. Schließlich hätten die Kontrolleure genauer hinschauen können, als sich viele deutsche Banken kaum kalkulierbare Risiken aufluden. Sie taten es nicht, weil sie von der Materie wenig verstanden. Der Gesetzgeber hat auf diesen Missstand durch eine Ergänzung des Kreditwesengesetzes reagiert: Seit 1. September 2009 überprüft die deutsche Finanzaufsichtsbehörde Bafin auch die Qualität der...mehr


01.09.2010 Wie sich Anleger für das dritte Energiezeitalter rüsten

Die BP-Katastrophe treibt die Suche nach Alternativen zum Öl. Von dieser Entwicklung können Unternehmen und deren Aktionäre profitieren, denn bis 2050 wird sich der weltweite Energiebedarf verdoppeln. Wie Anleger ihr Depot auf die neue Energiewelt ausrichten. Ölhändler und Anleger blieben gelassen: Okay, im Golf von Mexiko war eine Bohrplattform explodiert; eine große zwar, aber so was kommt vor, Lecks kann man schließen. Die Aktie des Betreibers BP notierte am Abend des Unglückstages, dem 20. April 2010, kaum verändert, bei 666 Pence. Heute - BP-Aktien stehen bei 397 Pence - ist klar: In der Energiebranche ist nichts mehr, wie es war. Vor der Explosion der BP-Bohrplattform Deepwater Horizon gab es zwei Energiezeitalter: das vor der Ölkrise 1973 und das danach. In der (guten) alten Zeit...mehr


25.08.2010 Altersvorsorge: Frauen holen auf

Mehr und mehr Frauen befassen sich mit dem Thema Altersvorsorge und übernehmen selbst die Verantwortung für ihre Absicherung. Mit den gängigen Beratungen zu Finanzanlagen oder Altersvorsorgeprodukten sind sie allerdings nicht zufrieden. Das geht aus der Studie „Frauen und ihre Altersvorsorge“ hervor, die das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) heute in Berlin vorgelegt hat. Grundlage der Auswertung war neben Veröffentlichungen zum Thema eine Online-Befragung von Frauen über 18 Jahren. Danach sagen 80 Prozent der Frauen, dass sie selbst Verantwortung für ihre Alterssicherung übernehmen: Fast zwei Drittel zahlen Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung ein, mehr als die Hälfte spart privat für das Alter, und mehr als ein Viertel sorgt im Rahmen einer betrieblichen...mehr


20.08.2010 Lebensversicherungen in der Krise – Absturz eines Lieblings

Kaum eine Geldanlage war bei den Deutschen so begehrt wie die Lebensversicherung. Doch nun zweifelt ein Anbieter wie der Munich-Re-Chef Nikolaus von Bomhard an dieser Form der Altersvorsorge, und viele Verbraucher kündigen ihre Verträge. Was ist passiert? Es erscheint widersinnig: Da gibt es zwei Meldungen an einem Tag, die nicht zusammen passen. Nachricht Nummer eins: Die Bundesregierung befürchtet eine drastische Zunahme der Altersarmut und will deswegen eine Kommission einsetzen. Mitteilung Nummer zwei: Der Chef des weltgrößten Rückversicherers Munich Re, Nikolaus von Bomhard, zweifelt am Produkt der Lebensversicherungen aus Anbietersicht. Ökonomisch betrachtet sei dieses Segment nicht sehr ertragreich, sagte Nikolaus von Bomhard der Financial Times Deutschland. Deshalb halte er es...mehr


20.08.2010 Leichter wetten mit Kohlendioxid

Nach einer Meldung der "Financial Times Deutschland" können Privatanleger an der Münchener Börse auf den Preis für CO2-Emissionsrechte spekulieren. Die Börse listet ein bislang nur in London gehandeltes Rohstoffpapier der britischen ETF Securities. Bei diesem Exchange Traded Commodity (ETC) auf den CO2-Future an der Londoner Terminbörse ICE stellen nicht die Anbieter die An- und Verkaufspreise, sondern Marketmaker. Bislang konnten Anleger nur mit Zertifikaten auf die Preise der europäischen Emissionsrechte wetten. Quelle: TAM Newsmehr


10.08.2010 Die Tücken des Sicherheitsdenkens

Volle Rendite bei null Risiko Sicherheit ist Trumpf. So denken viele deutsche Anleger und greifen zu Garantiezertifikaten. Die bringen langfristig die größte Rendite. Doch die Anlage hält nur zum Teil, was sie verspricht. An Aktien hat sich sicherlich der ein oder andere Anleger schon einmal die Finger verbrannt. Und dennoch gilt: Auf lange Sicht betrachtet, sind sie die renditestärkste Anlageklasse. Hätte es zum Beispiel bereits 1970 ein Dax-Index-Zertifikat gegeben, dann wäre dieses Papier heute zehnmal mehr wert als damals. Das entspräche einer durchschnittlichen Rendite von rund sechs Prozent im Jahr. In dieser Rechnung gibt es allerdings ein großes Ärgernis – der Durchschnittswert ist nur ein Durchschnittswert. Denn leider gibt es auch schlechte Börsenzeiten. Und in diesen machen...mehr