Finanz- und VersicherungsNews
17.06.2010 Stress mit Bankentests
Spanien will unbedingt die Ergebnisse eines Stresstests für Banken veröffentlichen. Doch deutsche Finanzinstitute fürchten sich vor den Konsequenzen. Politiker, Banken und deren Kontrolleure streiten darüber, ob man Tests zur Überlebensfähigkeit europäischer Geldhäuser veröffentlichen soll. Die spanische Notenbank kündigte am Mittwoch an, die Tests für ihre großen Institute "bald" zu veröffentlichen. "Die Resultate werden zeigen, dass der Sektor ausreichend kapitalisiert ist", hieß es in Madrid. Das Land hofft, mit diesem Signal die Finanzmärkte zu beruhigen. Seit Tagen wird spekuliert, ob Spanien Milliarden-Hilfen der EU in Anspruch nehmen muss. Die Ankündigung Madrids bringt andere EU-Staaten unter Druck. In der Union wird nun heftig gestritten, ob eine...mehr
10.06.2010 Versicherer bieten immer häufiger Produktkombinationen an
Am Versicherungsmarkt werden zunehmend Kombinationsgeschäfte betrieben, die einen Wandel vom reinen Produkt- hin zum Lösungsverkauf erkennen lassen. Ein deutscher Wohngebäudeversicherer beispielsweise hat sein Geschäftsfeld um Vertragsangebote für die Versorgung mit Strom und Gas erweitert. Die Akzeptanz von branchenübergreifenden Produktkombinationen und die Kaufbereitschaft für unterschiedliche Konzepte untersucht die Studie „Lösungsverkauf in der Assekuranz“ des Marktforschungsinstitutes „Yougovpsychonomics“. Das individuelle Erleben des Abschlusses einer Hausratversicherung stehe der Unterzeichnung eines Strom- oder Gasanbietervertrags sehr nahe. 44 Prozent der deutschen Konsumenten können sich der Studie zufolge vorstellen, eine Hausratsversicherung in Kombination mit einem Vertrag...mehr
01.06.2010 Griechenland plant bald neue Anleihen
Erstmals seit dem Hilferuf an IWF und Euro-Staaten könnte sich Griechenland im Juli Geld über den Anleihemarkt verschaffen. Insgesamt werden Papiere für 4,5 Mrd. Euro fällig. Das hoch verschuldete Griechenland könnte im Juli neue Staatsanleihen begeben. Finanzminister Giorgos Papakonstantinou sagte am späten Montagabend dem Sender Net TV, das Geld des internationalen Hilfspakets dürfte bis 2012 reichen. Zu kurzfristigen Anleihen befragt erklärte er weiter: „Einige kurzfristige Papiere laufen aus, einige davon im Juli, und wir werden an die Märkte gehen.“ Insgesamt werden im Juli griechische Anleihen mit einem Umfang von 4,56 Milliarden Euro fällig. Es wäre der erste derartige Schritt der Regierung in Athen, seitdem die Euro-Staaten und der Internationale Währungsfonds (IWF) ein...mehr
28.05.2010 Rösler kämpft für Kopfpauschale
Minister Rösler, der Jungstar der FDP, ändert seine Pläne zur Gesundheitsprämie. Von 2011 an sollen die 50 Millionen Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung eine Kopfpauschale zahlen, Besserverdienende müssen mehr blechen. Die Kanzlerin Merkel hat er überzeugt, CSU-Chef Seehofer noch nicht. Gesundheitsminister Philipp Rösler will für die 50 Millionen Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen eine Kopfpauschale einführen. Die genaue Höhe ist unklar. Mit den geltenden Zusatzbeiträgen könnte sie aber je nach Kasse zwischen 15 und 30 Euro hoch sein. Um die Belastungen für Geringverdiener abzufedern, sollen einkommensstarke Kassenmitglieder deutlich stärker belastet werden. zum Artikelmehr
11.05.2010 DAX am Morgen: Nach dem Schock...
Wir hatten vor einigen Tagen bereits vor dem rasant wachsenden Druck auf charttechnische Unterstützungsmarken im DAX-Chart hingewiesen – und auch auf das damit einher gehende Risiko deutlicher Verluste. Diese kamen vor allem im Handel am Freitag zustande, in dem der DAX im Tief bis auf 5.655 Punkte gefallen ist. Mit 5.715 Punkten ging es ins Wochenende, eine reichlich verunsicherte Schar von Börsianern im Gepäck. Wie diese in die nächste Woche starten, bleibt abzuwarten. Aus charttechnischer Sicht wäre eine technische Erholung, die über die Freitags-Erholung vom Kurstief hinaus geht, aufgrund der deutlichen Abwärtsbewegung unter das Bollinger-Band hinaus durchaus möglich. Ob daraus eine Trendwende wird, ist fraglich. Der Bereich um 5.910 Punkte wäre ein mögliches Ziel. zum Artikelmehr
11.05.2010 Erfolg von Produkten mit Twitter vorhersagen
Durch die Analyse einer großen Menge von Tweets lassen sich nicht nur Rückschlüsse über Zielgruppen ziehen, sondern auch exakte Vorhersagen für den Erfolg von Produkten am Markt treffen. Die amerikanischen Forscher Bernardo A. Huberman und Sitaram Asur vom Social Computing Lab bei Hewlett-Packard haben anhand von rund 2,89 Millionen Tweets von 1,2 Millionen Twitter-Nutzern herausgefunden, dass durchschnittliche Tweet-Raten und die Einspielergebnisse von Kinofilmen am Startwochenende korrelieren. zum Artikelmehr
28.04.2010 Haus in Not
Erdbeben, Sturm, Überschwemmung: Naturkatastrophen können Hausbesitzer ruinieren. Eine Versicherung hilft, den Bankrott zu vermeiden. Viele Familien träumen vom eigenen Heim. Und sie arbeiten hart daran. Doch der Traum kann auch ganz schnell platzen, etwa dann, wenn ein Sturm das Dach abdeckt oder eine Überschwemmung den Keller unter Wasser setzt. Etwa 15 Prozent der deutschen Hausbesitzer verzichten nach Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) auf eine Wohngebäudeversicherung. Und 80 Prozent haben keine Absicherung gegen Schäden aus Elementargewalten, die etwa nach einem Erdbeben oder Überflutung entstehen. zum Artikelmehr

