Finanz- und VersicherungsNews
19.01.2010 Private Institute wollen eigene Bad Bank
Die privaten Banken wollen laut einem Medienbericht eine eigene Bad Bank gründen und dazu möglicherweise die Lizenz der geretteten Hamburger Bank Wölbern nutzen. Das neue Institut soll Geldhäuser auffangen, die ins Straucheln geraten sind. Berlin - Der Bundesverband der privaten Banken (BdB) will laut einem Zeitungsbericht eine eigene Bad Bank gründen. Derzeit suche der Verband nach Möglichkeiten, eine Banklizenz für den ihm angeschlossenen Einlagensicherungsfonds zu erhalten, schreibt das "Handelsblatt". Mit dieser Lizenz könnte der BdB künftig in der Not aufgefangene Institute mit eigenen Leuten führen. Mit einer Umsetzung sei noch in diesem Jahr zu rechnen, berichtet die Zeitung unter Berufung auf Finanzkreise. Bei dem Vorhaben seien allerdings noch zahlreiche steuerliche...mehr
10.12.2009 Defizit im Gesundheitswesen: Forderung nach Kostensenkungen
Die Forderungen nach einer stärkeren Kontrolle der Ausgaben im Gesundheitswesen werden immer dringlicher. Zusatzbeiträge auf breiter Front durch das Milliardendefizit sind nicht mehr zu verhindern, so dass nun allerorten nach Auswegen aus der schlechten Finanzlage der gesetzlichen Krankenkassen gerufen wird. „Die Politik muss sich um die Ausgabenseite kümmern“, fordert Thomas Ballast, der Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen (vdek). Es sei bereits der vorherigen Bundesregierung nicht gelungen, die Ausgaben für Ärzte, Krankenhäuser und Medikamente zu begrenzen. Der Schätzerkreis beziffert das Defizit für das kommende Jahr auf rund vier Milliarden Euro. Doch zu einer Voraussage über die Einnahmenseite waren die Schätzer nicht bereit. Damit es zu einigermaßen realistische...mehr
16.11.2009 Neuer AIG-Chef ist schon amtsmüde
Millionen-Boni und Milliarden-Verlust? Das geht nicht, befand die US-Regierung und begrenzte die Gehälter. Doch jetzt gibt es neue Probleme. Es war klar, dass es eine Gratwanderung werden würde. Die Entscheidung der amerikanischen Regierung, Obergrenzen für Gehälter bei staatlich gestützten Unternehmen einzuziehen, mag populär, ja politisch sogar notwendig gewesen sein - doch sie verkompliziert die Sanierung der angeschlagenen Konzerne. Die Schlagzeilen um die Rücktrittsgedanken des neuen AIG-Chefs Robert Benmosche, die dieser Tage in den USA Gesprächsstoff liefern, sind Vorboten auf das, was den Konzernkontrolleuren in Washington noch bevorsteht. Benmosche ist nach nur drei Monaten beim einst weltweit größten Versicherungskonzern amtsmüde. Grund für seine Frustration, sagt er, sei die...mehr
29.10.2009 Weltspartag: Deutschen geht Sicherheit vor Gier
Festgeldkonto statt Aktie, Bundesschatzbrief statt Anleihe - viele Anleger haben aus der Finanzkrise den Schluss gezogen, dass man gar nicht konservativ genug sparen kann. Bei der Anlage gilt die Devise: Hauptsache sicher.Zum Weltspartag am Freitag (30.10.2009) stellten die Bankenverbände außerdem Berechnungen vor, wonach die Deutschen so viel Geld beiseitelegen wie lange nicht mehr. Die Finanzkrise hat für einen Bewusstseinswandel gesorgt. Nach Angaben des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV) stieg die Sparquote im vergangenen Jahr um 0,4 Prozentpunkte auf 11,2 Prozent. zum Artikel Quelle: Handelsblatt.commehr
28.10.2009 Angelas Himmelfahrtskommando
Spätestens im Wahljahr 2013 wird Kanzlerin Merkel die Steuern wieder anheben - oder aber einen finanzpolitischen Offenbarungseid leisten.Wenn es einen Machiavelli für den demokratischen Betrieb gäbe, er würde dem frischgewählten Personal einen Ratschlag auf den Weg geben: Alle fiesen, unangenehmen und streitträchtigen Dinge erledige gleich am Anfang. Die populären und gefälligen Vorhaben jedoch hebe dir für die Zeit vor den nächsten Wahlen auf. Wer nach diesem Muster regiert, kann nach allen Regeln der politischen Ökonomie ziemlich sicher damit rechnen, bei der nächsten Wahl viele Stimmen einzusammeln. Wer es andersrum macht, riskiert seine Wiederwahl. Zum Artikel Quelle: Süddeutsche Zeitungmehr
06.10.2009 Solarworld: Lob für Strategie
Die Analysten der WGZ Bank bleiben beim Rating "akkumulieren" für Aktien von Solarworld. Das... zum Artikel Quelle: 4investorsmehr
05.10.2009 Bric: Zugmaschinen der Weltwirtschaft
Die sogenannten Bric-Staaten, also Brasilien, Russland, Indien und China, galten bisher als die Hoffnungsträger der Weltwirtschaft. Doch genau wie viele andere Länder wurden auch diese von der Finanz- und Wirtschafskrise erfasst. Die Erholung hat hier aber schneller eingesetzt. Wie Anleger davon profitieren können. zum Artikel Quelle: Handelsblattmehr

