GesundheitsNews
13.10.2010 Organspende: Auf der Suche nach „Organpaten“ in Einkaufszentren
„Wer über Organspende spricht, setzt sich immer auch mit dem Sterben auseinander. Das macht vielen Menschen Angst. Deshalb ist es wichtig, anschaulich und sachlich über das Thema zu informieren und den Menschen die Möglichkeit zu geben, sich persönlich beraten zu lassen.“ Mit diesen Worten hat Bundesgesundheitsminister Phillipp Rösler (FDP) die Auftaktveranstaltung der Kampagne „Organpaten werden“ am Dienstag in Berlin eröffnet. Sie wird von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) organisiert und soll bewirken, dass mehr Menschen einen Organspendeausweis ausfüllen und bei sich tragen. Um die Bundesbürger als „Organpaten“ zu gewinnen, will die BZgA sie dort erreichen, wo sie sich täglich aufhalten. Deshalb wird eine Informationstour quer durch Deutschland...mehr
13.10.2010 Beiträge und Selbstbeteiligungen 2011 müssen angepasst werden
Die Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen müssen im nächsten Jahr tiefer in die Tasche greifen, denn der Beitragssatz für die Krankenversicherung wird erhöht. Zum Jahresende kündigen ebenfalls eine ganze Reihe von privaten Krankenversicherungen Beitragsanpassungen an. Die Änderungen werden schriftlich mitgeteilt. Die privaten Krankenversicherer (PKV) begründen die notwendigen Prämienerhöhungen mit den Folgen der letzten Gesundheitsreform. Im Detail ist der neue Basistarif, den die PKV seit dem 01. Januar 2009 anbieten muss, als Verursacher der steigenden Beiträge ausgemacht. Nach den Vorgaben der Reform musste jedes PKV-Unternehmen diesen Tarif einführen, für den die Kosten nicht höher sein dürfen als der teuerste Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung. Auch die Leistungen...mehr
06.10.2010 Studie: Zu viele Frauen verfallen dem Alkohol Mehr zum Thema auf www.1a-krankenversicherung.de
Kürzlich gab die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, in Berlin die bedenklichen Ergebnisse einer aktuellen Studie bekannt. Dieser Erhebung zufolge nimmt jede vierte deutsche Frau im alltäglichen Leben zu viel Alkohol zu sich. Besonders besorgniserregend seien die Zahlen von jungen Mädchen und Schwangeren. Eine neue Studie ergab, dass von 1,3 Millionen Alkoholsüchtigen insgesamt 370.000 Frauen und Mädchen zu viel Alkohol konsumieren. Diese hohe Zahl, die sich ausschließlich auf die Alkoholsucht von Frauen bezieht, zeigt nun, dass übermäßiger Alkoholkonsum nicht mehr nur auf das männliche Geschlecht zutrifft. Mechthild Dyckmans äußerte bezüglich dieses Ergebnisses ihre große Besorgnis vor allem gegenüber den Gruppen von jungen Mädchen und Schwangeren. „Nur zwei von...mehr
06.10.2010 300.000 Kinder wegen Rückenschmerzen in Behandlung
Zu wenig Bewegung, schwere Ranzen, schlechte Schulmöbel: Bis zu 300.000 Kinder in Deutschland werden schon in frühen Jahren wegen Rückenschmerzen behandelt. Diese Zahl nannte der Bremer Gesundheitsexperte Gerd Glaeske am Dienstag bei der Vorstellung des Heil- und Hilfsmittelreports der Krankenkasse Barmer GEK. Als Therapie bekamen zuletzt knapp 30 Prozent der Kinder Krankengymnastik, aber 51 Prozent zusätzlich oder ausschließlich Schmerzmittel. „Da stellt sich die Frage, ob nicht zu viel Medizin bei Kindern angewendet wird“, sagte der Vizechef der Krankenkasse, Rolf-Ulrich Schlenker. Kinder mit unspezifischer Rückenschmerz-Diagnose und Krankengymnastik-Verordnung müssten stutzig machen. „Uns fällt auf, dass es so viele sind“, sagte Schlenker. Er äußerte die Vermutung, dass „die...mehr
29.09.2010 Neue Informationspflichtverordnung gilt nicht für Ärzte
Die Ärztekammer Sachsen-Anhalt (ÄKSA) hat darauf hingewiesen, dass die neue Dienstleistungs-Informationspflichten-Verordnung (DL-InfoV) für Ärzte nicht gilt. Die Verordnung betreffe keine Gesundheitsdienstleistungen. „Trotz eventuell anders lautender Informationen müssen Kammermitglieder daher keine Angaben über ihre Berufshaftpflichtversicherung machen“, heißt es dazu von der ÄKSA. Unabhängig davon seien aber die Vorgaben des Telemediengesetzes hinsichtlich der Pflichtangaben auf einer Praxis-Homepage. Diese hätten weiterhin Bestand. Die DL-InfoV verpflichtet Dienstleister dazu, ihren Kunden zahlreiche Informationen über ihr Unternehmen sowie die rechtlichen Bedingungen des Vertragsschlusses zur Verfügung zu stellen. © hil/aerzteblatt.de Quelle: Deutsches Ärzteblatt zum Artikelmehr
29.09.2010 Krankmeldungen wegen Herzerkrankungen deutlich zurückgegangen
Immer weniger Arbeitnehmer fehlen wegen einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. Das ist das Ergebnis einer Langzeitstudie der Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK). Demnach gingen in den vergangenen zwölf Jahren derartige Krankmeldungen um 30 Prozent zurück. Ebenfalls rückläufig waren der Studie zufolge die Fehltage aufgrund von Harn- und Blasenleiden (minus 30 Prozent) sowie Erkrankungen des Atmungssystems (minus vier Prozent). Hingegen verdoppelten sich seit 1997 die Fehltage aufgrund psychischer Störungen. „Wegen psychischer Erkrankungen sind viele Menschen immer häufiger und länger krank“, erklärte Frank Meiners, Diplom-Psychologe von der DAK. Denn im Gegensatz zu Kurzzeiterkrankungen führten psychische Ereignisse meist zu langen Ausfallzeiten von mehreren Wochen oder sogar...mehr
23.09.2010 Virusinfektion kann für Übergewicht verantwortlich sein
Viele Menschen führen einen ständigen Kampf gegen ihr Übergewicht. Diäten, Appetithemmer und andere Wunderpillen bringen oft kaum Erfolge. Die Gründe sind bekannt: Falsche Ernährungsgewohnheiten, mangelnde Bewegung und die genetische Disposition können zu Fettleibigkeit führen. Doch nun ist auch ein Virus in Verdacht geraten. Amerikanische Wissenschaftler haben in einer Studie mit 124 Kindern einen möglichen Zusammenhang zwischen dem humanen Adenovirus und der Entwicklung von Übergewicht festgestellt. Vermutet wurde dieser Zusammenhang schon länger. Das Virus befällt Lunge und Augen und führt zu Infektionen und Erkältungen. Bei 19 Kindern konnten die Forscher um Jeffrey Schwimmer von der University of California Antikörper gegen das Adenovirus-36 (AD-36) feststellen. Das bedeutet, dass...mehr

