GesundheitsNews

19.02.2010 Studie Übergewicht: Oma und Opa als Dickmacher

Ein Stück Kuchen geht noch rein: Kinder, die von Großeltern betreut werden, neigen zu Übergewicht. Großeltern geben dem Quengeln der Enkel leichter nach und verwöhnen sie zu oft mit Süßigkeiten.  Die meisten Eltern wollen ihren Kindern etwas Gutes tun, wenn sie Oma und Opa in die Betreuung einbinden. Doch was gut gemeint ist und den Familienzusammenhalt stärken kann, hat für die Kinder offenbar nicht nur Vorteile. Auf das Körpergewicht wirkt es sich sogar eher schädlich aus. Zu diesem Ergebnis kommen Kinderärzte und Epidemiologen der Universität London. Im Fachblatt International Journal of Obesity (online) berichten die Wissenschaftler, dass Kleinkinder häufiger übergewichtig werden, wenn die Großeltern die Betreuung übernehmen. zum Artikelmehr


18.02.2010 Röntgen mit Münzeinwurf

Geld abknöpfen, wo es nur geht - dies gilt auch im medizinischen Bereich: Ärzte und Krankenhäuser bieten immer öfter fragwürdige Leistungen an. Gewinnmaximierung im medizischen Sektor treibt seltsame Blüten: Vielleicht müssen Patienten in Zukunft für Röntgenbilder oder die geliehene Blumenvase im Krankenhaus zahlen. Manche Ärzte beweisen ein erstaunliches Geschick darin, ihre Patienten zu brüskieren. Sie sagen ihnen gleich nach der Begrüßung, wie wenig sie an ihnen verdienen. Aus therapeutischer Sicht ist das nicht klug: Die Patienten schrauben sofort ihre Erwartungen herunter, wenn sie erfahren, dass der Augenarzt lediglich 16,72 Euro Honorar für sie bekommt und der Internist auch nur 35,38 Euro. (Die Werte schwanken je nach Facharztrichtung, Quartal und Bundesland...mehr


16.02.2010 Krankenkassen: Erst Zusatzbeiträge, jetzt Preisnachlässe

Seit Beginn des Jahres ließen immer mehr Krankenkassen verlauten, dass sie Zusatzbeiträge erheben werden. Um ihre Versicherten nicht zu verlieren, locken diese jetzt mit Preisnachlässen. Dies scheint in Anbetracht der problematischen Finanzlage vieler Kassen jedoch etwas widersprüchlich. Bisher hat von den 169 Krankenkassen in Deutschland erst ein geringer Teil Zusatzbeiträge erhoben. Dennoch wollen sich die Krankenkassen vor einer Austrittswelle ihrer Mitglieder schützen. Eine aktuelle Umfrage der „Bild“-Zeitung hat am Montag ergeben, dass einige der Unternehmen ihren Mitgliedern jetzt Rabatte auf die zu zahlenden Zusatzbeiträge geben wollen. Demnach lockt die DAK ihre Versicherten mit einer Auslandsreise-Krankenversicherung für ein Jahr bei der Hanse-Merkur oder gewährt drei Euro...mehr


05.02.2010 Burn-out-Syndrom: "die heutige Arbeit passt nicht zum Menschen"

Keine Anerkennung vom Chef, familiäre Stresssituationen: Therapeut Manfred Nelting über Ursachen und Behandlung eines Burn-out. Manfred Nelting hat gemeinsam mit seiner Frau vor fünf Jahren die Gezeitenhausklinik in Bonn, ein Fachkrankenhaus für Psychosomatische Medizin und Traditionelle Chinesische Medizin gegründet. Nelting, Geschäftsführer und Ärztlicher Direktor der Klinik, istFacharzt für psychotherapeutische Medizin, Allgemeinmedizin und Homöopath. Die Klinik ist spezialisiert auf die Behandlung von Burn-out-Syndromen. zum Artikelmehr


05.02.2010 Deutsche gegen radikalen Kurswechsel im Gesundheitswesen

Berlin – Eine Mehrheit der Deutschen lehnt einen grundlegenden Wechsel im Gesundheitssystem ab. 72 Prozent sind der Ansicht, das bestehende Gesundheitssystem sei „im Prinzip in Ordnung und müsste nur hier und da ein bisschen verändert werden“, ermittelte das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap für den ARD-Deutschlandtrend Februar. 27 Prozent sind hingegen der Meinung, dass „generell ein neues System“ gebraucht werde. Rund die Hälfte aller Deutschen ist mit den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zufrieden. Das zeigt eine repräsentative forsa-Umfrage unter 1.000 Versicherten im Auftrag der KKH-Allianz. Kritik an den Kassen kommt danach vor allem von der jüngeren Generation. zum Artikelmehr


05.02.2010 Apotheker werfen Kassen Verheimlichung von Milliarden-Einsparung vor

Berlin – Im Streit um die Zusatzbeiträge werfen die Apotheker den gesetzlichen Krankenkassen eine Verschleierung ihrer Finanzlage vor. In der „Bild“-Zeitung vom Freitag kritisierte der Vorsitzende des Deutschen Apothekerverbandes (DAV), Fritz Becker, die Krankenkassen würden Einsparungen durch Arzneimittel-Rabattverträge nicht an die Versicherten weiter geben. „Die Kassen verheimlichen ihren Versicherten eine Milliarden-Einsparung. Mit dem Geld könnten Millionen Versicherte entlastet werden, die jetzt von Zusatzbeiträgen bedroht sind“, sagte Becker. Nach Schätzungen des DAV sparen die Krankenkassen über Rabattverträge jährlich deutlich mehr als eine Milliarde Euro ein. zum Artikel mehr


29.01.2010 Twittern während Operation: Live aus dem OP

"Die Milz muss raus": In den USA twittern Ärzte während Operationen, um die Angehörigen auf dem Laufenden zu halten. Die deutschen Kollegen warnen. Die Wartezeit während einer Operation ist für Angehörige oft quälend. In den USA sind einige Kliniken deshalb dazu übergegangen, sie mittels Twitter-Nachrichten über den Verlauf zu informieren, erklärt die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH). Dieses Vorgehen könne jedoch die Sicherheit des Patienten gefährden. Im August 2009 war erstmals in einer Klink im US-Bundesstaat Iowa eine Operation direkt aus dem Operationssaal mittels rund 300 Kurztexten über den Internet-Dienst Twitter dokumentiert worden. zum Artikelmehr