Dänemark steigt in Klimaschutzfonds ein
Die dänische Regierung wird sich mit rund 5 Mio Euro an der Risikotranche des globalen Klimaschutzfonds beteiligen, der 2009 gegründet wurde. Das Fondsvolumen beträgt zwölf Monate nach Gründung des Fonds bereits rund 250 Mio US-Dollar (USD).
Innerhalb von fünf Jahren sollen es mindestens 500 Mio USD sein. Der Fonds sei ein Musterbeispiel für den intelligenten Einsatz von nur begrenzt zur Verfügung stehenden öffentlichen Mitteln, so Bundesumweltminister Röttgen.
Er ist der weltweit erste strukturierte Fonds, der über Banken in Entwicklungsländern Kreditmittel für Klimainvestitionen zur Verfügung stellt. In den Fonds werden öffentliche Geldgeber, Entwicklungsbanken wie die KfW und die Weltbank, insbesondere aber private Banken, einzahlen.
Im Gegensatz zu vielen üblichen Kreditprogrammen werden die öffentlichen Mittel durch den Fonds nicht aufgezehrt, sondern revolvierend eingesetzt. Dies bedeutet, dass die Mittel aus Kreditrückzahlungen fortlaufend reinvestiert werden. Der Fonds ist privatrechtlich organisiert und wird von der Deutschen Bank verwaltet.
Quelle: TAM News

