E-Wirtschaft innovativ
Energieunternehmen wollten mit Innovationen vorrangig ihre Wettbewerbsposition stärken und das Image verbessern, ergab die Trendstudie "Innovationen in der Energiewirtschaft" der Managementberatung Corporate Transformation Group GmbH (CTG) und des BDEW, beide Berlin. Eine Kurzfassung gibt es unter www.ctg.de/fileadmin/dateien/trendstudie2010.pdf. An der Studie beteiligten sich 65 Energieversorger, die 60% des Energieabsatz- und -transportmarkts und alle Wertschöpfungsstufen abdecken.
E-Mobility, Smart Metering, Smart Grid und Speichertechnologien würden an Bedeutung gewinnen, hieß es. Die Mehrheit sieht zudem in der Photovoltaik, der KWK und bei Mini-BHKW besondere Zukunftschancen. Für 95% der Befragten sind die unklaren politischen Rahmenbedingungen und für 82% die Regulierung zentrale Hemmnisse für Innovationen.
Die mangelnde Akzeptanz oder der mangelnde Bedarf der Kunden seien Hauptfaktoren für das Scheitern von Innovationen, hieß es. 67% prognostizieren den großen Stadtwerken ein Bedeutungszuwachs, da sie wegen ihrer Kundenähe oft marktnahe Innovationen entwickeln. Als innovativste Unternehmensgruppe sehen die Befragten die internationalen Konzerne im Inland.
Verbesserungspotenziale bestünden in der systematischen Nutzung von Kooperationen und in der Professionalisierung des Innovationsmanagements in den Unternehmen, hieß es.
Quelle: TAM News

