01.09.2010

eaD mahnt

Der Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) kritisiert den verkündeten Förderstopp beim erfolgreichen KfW-Programm "Energieeffizient Sanieren" zum 31. August, für das im Zuge der Haushaltssanierung keine Mittel aus dem Bundeshaushalt mehr zur Verfügung gestellt werden.

Auch die für 2011 in Aussicht gestellten Mittel von nur noch 436 Mio Euro seien im Vergleich zu 2,2 Mrd Euro in 2009 viel zu wenig, um dringend notwendige Impulse für eine Erhöhung der Sa- nierungsrate im Gebäudebestand zu setzen, so der eaD. Um die Klimaschutz- und Energie- effizienzziele bis 2020 zu erreichen, brauche es verlässliche Rahmenbedingungen.

Man habe den Eindruck, die Bundesregierung verwende ihre Energien vor allem auf die Einigung zur geplanten Laufzeitverlängerung für KKW, anstatt sich dem für die Energie- und Klimaschutz- bilanz weitaus bedeutsameren Gebäudebereich zu widmen, der auch in ihrem nationalen Energiekonzept keine große Rolle zu spielen scheine, so der Verband.

Es schade Wirtschaft wie Verbrauchern, die notwendige Diskussion um den Bestand erfolg- reicher Förderprogramme einer langwierigen Atomdebatte zwischen Bund und Ländern zu opfern.

Quelle: TAM News


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