Jüdisches Museum spart Energie
Das "Jüdische Museum Berlin" will mit Hilfe der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) die energetische Qualität seiner Gebäude weiter verbessern. Um die vorhandenen Einsparpotenziale zu erschließen, hat sich das Museum für ein Energiespar-Contracting entschieden, das ab 2012 jährlich 26% Energie und rund 1000 t CO2 einsparen soll.
Das Museum ist ein Gebäudeensemble, das aus dem 1999 fertiggestellten Neubau von Daniel Libeskind und einem barocken Altbau besteht, der einen 670 m2 großen Glashof umschließt.
Die Einsparungen werden u. a. durch eine umfangreiche Erneuerung der Gebäudeautomation und durch den Einsatz von innovativer LED-Beleuchtung erreicht. Zudem wird die Lüftungstechnik so umgebaut, dass mehr Außenluft zur Kühlung des Gebäudes genutzt werden kann.
Auch wird nach dem Umbau Fernwärme aus KWK als Energieträger zur Luftbefeuchtung genutzt. Die Gesamtersparnis von 165.000 Euro wird zwischen dem Museum und Johnson Controls, dem ausführenden Unternehmen, aufgeteilt.
Den überwiegenden Teil der eingesparten Energiekosten erhält der Contractor zur Refinanzierung seiner Investition, die verbleibenden Einsparungen kommen dem Museum zugute. Die Gesamtinvestitionen betragen rund 1 Mio Euro.
Quelle: TAM News

