06.12.2010

Weiter Zweifel am Smart Meter

Zwar sei die Mehrheit der deutschen Stromkunden grundsätzlich an Smart Grids und Smart Metern interessiert, es gebe aber einen hohen Informationsbedarf über Potenziale und Rahmenbedingungen, so der Tenor auf dem VDI-Kongress "Smart Grids" in Düsseldorf.

Die Verbraucherzentrale stellte fest, den Kunden sei unklar, worin der Vorteil der Geräte liegen solle. Offenbar gebe es in den Privathaushalten auch gar nicht die Stromsparpotenziale, die man sich früher versprochen habe.

Vom Bundesverband Neuer Energieanbieter (bne) hieß es, lastvariable Tarife lohnten sich bei vielen Kunden gar nicht, weil die sich gar nicht danach verhalten könnten.

Auch von der Energiewirtschaft war zu hören, dass es für die Einspeisung erneuerbarer Energien in die Stromnetze nicht in jedem Haushalt einen Smart Meter brauche. Die Schwankungsbreite des Stromverbrauchs in städtischen Privathaushalten sei relativ gering.

Quelle: TAM News


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