13.10.2010

Die Krux mit dem Finanzierungsbuckel

Das chronisch klamme Athen muss 2014/2015 Staatsanleihen zurückzahlen und benötigt dafür Milliarden. Womöglich gehen die Finanzhilfen für Griechenland nun in die Verlängerung.

Das internationale Hilfsprogramm für Griechenland muss womöglich über das Jahr 2012 hinaus verlängert werden. Grund ist, dass die Regierung in Athen 2014 und 2015 ungewöhnlich hohe Milliardensummen benötigt, um auslaufende Staatsanleihen zurückzahlen zu können. Dazu muss sie neue Schuldverschreibungen auf den Kapitalmärkten verkaufen. Hinzu kommt, dass die ersten Tilgungszahlungen an die EU-Partner und den Internationalen Währungsfonds (IWF) fällig werden, die das südosteuropäische Land derzeit mit Krediten versorgen. Beide Verpflichtungen zusammen genommen, so fürchten der IWF, die Europäische Kommission und auch die Griechen selbst, könnte das Land erneut in heftige Schwierigkeiten stürzen.

Quelle: Süddeutsche

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