Wenn das Klima verrückt spielt
Die Wirtschaft hängt stark vom Wetter ab, darum versuchen Unternehmen, sich gegen Stürme, Überschwemmungen und andere Risiken abzusichern - zum Beispiel mit Finanzderivaten. Die Terminbörse Chicago gilt als Marktführer im Geschäft mit Wetterderivaten. Neue Instrumente helfen Risiken zu steuern.
Fachleute werden nicht müde, auf den Zusammenhang zwischen dem Wetter und der ökonomischen Gesamtleistung von Volkswirtschaften hinzuweisen. Die Experten des amerikanischen Handelsministeriums bringen die Botschaft in einer aktuellen Studie auf den Punkt: "Rund zwei Drittel der von der US-Wirtschaft erbrachten ökonomischen Leistung ist in irgendeiner Form direkt oder indirekt vom Wetter beeinflusst." Die Chicago Mercantile Exchange (CME) vertritt in einer Studie die Auffassung, dass auch zwei Drittel der Produktion in der Weltwirtschaft am Tropf des Wetters hängt.
Vor diesem Hintergrund suchen immer mehr Unternehmen nach Wegen, sich gegen die Risiken des Wetters abzusichern - zum Beispiel über entsprechende Versicherungen. Doch das ist nur ein Weg, Risiken zu steuern.
Quelle: Handelsblatt

