Studie: Krebserregende Stoffe in Babynahrung
Bei der Untersuchung verschiedener Sorten von Babybrei hat das Verbrauchermagazin Öko-Test einen erhöhten Anteil krebserregender Stoffe festgestellt. Mehr als die Hälfte der Produkte erhielt ein schlechtes Ergebnis.
Seit geraumer Zeit gibt es Babynahrung nicht mehr nur in Gläschen, sondern auch in Kunststoffverpackungen. Auch die Herstellungsmethoden wurden verändert. So werden die jeweiligen Zutaten der Babymenüs zunächst einzeln verarbeitet und erst später mit den anderen Zutaten vermengt. Öko-Test wollte jetzt prüfen, wie sich die neuen Verpackungen und Herstellungsverfahren auf die Babynahrung auswirken. Das Ergebnis ist erschreckend und wird viele Eltern nicht sehr erfreuen: Bei den Analysen an sieben Produkten wurden die krebserregenden Stoffe Benzol und Furan festgestellt. Beide Stoffe seien in unterschiedlichen Mengen sogar bei allen getesteten Breien enthalten gewesen. Dies führte letztlich zu dem ernüchternden Resultat: Über die Hälfte der Babybreie erhielten schlechte Noten. Der Test erfolgte an drei großen Herstellern: Hipp, Bebivita und Nestlé.

