08.07.2010

Zecken-Risiko in Baden-Württemberg am höchsten

Bundesweit ist das Zecken-Risiko in Baden-Württemberg am höchsten. Darauf verwies die Universität Hohenheim im Rahmen eines Symposiums Anfang Juli. Insgesamt habe das Robert-Koch-Institut (RKI) 42 Kreise in Baden-Württemberg zum Risikogebiet für Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) erklärt.

„Baden-Württemberg ist damit besonders gefährdet, was das FSME-Risiko angeht“, heißt es dazu aus der Hochschule. Laut Universität Hohenheim wurden im vergangenen Jahr insgesamt in Deutschland 312 FSME-Fälle gemeldet. Fast die Hälfte davon in Baden-Württemberg, ein Drittel in Bayern. „In den meisten anderen Bundesländern liegt die Zahl der Infektionen unter zehn“, so die Universität. Zecken seien aber kein unbeherrschbares Risiko.

Wissenschaftler der Hochschule versuchen, Zecken mit ungewöhnlichen Methoden zu bekämpfen. „Pilze, Würmer und spezielle Zecken sind einige der aussichtsreichen Feinde, die quasi als Biowaffe gegen die Zecke eingesetzt werden könnten“, so die Forscher.

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